28
2016
Geschrieben von Roland Kelber


„Luft nach oben“

Das ist das Motto des Deutschen evangelischen Posaunentags in Dresden am ersten Wochenende im Juni. 17.500 Bläserinnen und Bläser und 5.000 Nichtbläser haben sich angemeldet.Das sind noch einmal mehr als beim letzten

Posaunentag in Leipzig. Auch aus unser Pfarrei werden  Teilnehmer mit einer 20köpfigen Bläsergruppe aus

unserem Dekanat dabei sein.

„Luft nach oben“, das ist auch ein passendes Motto für die kommenden Wochen der österlichen Freudenzeit, für Himmelfahrt und Pfingsten. Dann da feiern wir, dass für uns als Christen nicht die üblichen Obergrenzen gelten.

Durch den Heiligen Geist sind wir mit unserem auferstandenen Herrn verbunden, für den es keine irdische Begrenzung mehr gibt. Durch ihn hat jeder einzelne Christ ( und nicht nur wie manche immer noch meinen allein der Pfarrer) einen direkten Draht nach oben. Da, wo wir diese Verbindung nutzen, haben wir  auch dann noch Luft nach oben, wo uns die Luft auszugehen droht

Jeder Gottesdienst ist solch eine geistliche Atemübung, ein Luftholen für unsere Aufgaben im Alltag. Gottesdienste, die über die Grenzen der eigenen Kirchengemeinde hinausgehen, sind oft eine besondere Ermutigung, weil wir dann real erleben, dass die Gemeinde Jesu weltweit keine Grenzen kennt. Deshalb lade ich Sie besonders herzlich zu unserem Himmelfahrtsgottesdienst nach Rohrach ein und zu dem Hesselbergkirchentag am Pfingstmontag. Und diejenigen, die nicht selber in Dresden dabei sein werden, können zumindest am Fernseher einen Eindruck bekommen, wenn tausende von Bläsern gemeinsam Luft holen und Gott loben.

 

Ihr Pfarrer Roland Kelber

 

28
2016
Geschrieben von Roland Kelber

Vom 1.-5.August findet in diesem Jahr das Zeltlager am Brunner Weiher für 8-13jährige statt.

Hier können Sie sich den Anmeldeflyer herunterladen.

Jan
29
2016
Geschrieben von Roland Kelber



„Ich will euch trösten,

wie einen seine Mutter tröstet.“

So hat es Gott seinem Volk Israel damals durch den Propheten Jesaja zugesprochen.

Auch wir dürfen es uns als Jahreslosung für das Jahr 2016 von Gott zusprechen lassen.

Die grundlegende Erfahrung, in die Arme der eigenen Mutter laufen zu können, um Trost zu suchen und dann getröstet zu werden, haben Gott sei Dank fast alle von uns in der Kindheit machen dürfen.

Als Kind hatten wir das grenzenlose Vertrauen, dass in den Armen der Mutter alles wieder gut wird, egal was uns zugestoßen ist, was uns bedroht hat.

Gott lädt uns ein, mit solch einem kindlichen Vertrauen zu ihm zu kommen mit allem, was uns belastet und besorgt.

Bei ihm dürfen wir uns ausweinen, wenn uns etwas schmerzt, wenn uns etwas verletzt hat.

Er will wie eine liebende Mutter für uns da sein. Er sorgt sich um uns wie eine Mutter um ihr Kind. Wer selber Kinder hat, wird sich in die mütterlichen Gefühle, die Gott für uns hat, gut hineinversetzen können. Gott ist keiner, der uns  mit einem billigen Trost abspeist oder nur auf später vertröstet. Er ist jetzt hier und will uns in den Arm nehmen, bis wir wieder getrost und zuversichtlich weitergehn können.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag“ So hat es Dietrich Bonhoeffer in seiner Todeszelle an der Schwelle zum neuen Jahr gedichtet. So von Gott getröstet hat er selber viele Menschen durch dieses Gedicht noch lange nach seinem Tod trösten können. In diesem Jahr hätte er seinen 110.Geburtstag gehabt. Im Kloster Heidenheim sind dazu demnächst ein Film und ein Vortrag angeboten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Jahr die mütterliche Seite unseres Gottes in Ihrem Leben erfahren und getrost durch dieses Jahr gehen können !

Dez
03
2015
Geschrieben von Roland Kelber


Euch ist heute der Heiland geboren !

Lukas 2,11


Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Wer soll sie je wieder heilen können ?

Die tiefen Wunden, die täglich neu aufgerissen werden zwischen den verfeindeten Parteien im Nahen Osten.

Wer soll sie heilen können, die Wunden in den Seelen der traumatisierten Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen ?

Von so viel Unheil berichten uns die Medien täglich aus aller Welt. Und dieses Unheil ist uns in Form von Terroranschlägen bedrohlich nahe gerückt.

          „Euch ist heute der Heiland geboren !“

Was für eine Botschaft für unsere Welt, die von so großem Unheil gezeichnet ist ! Wie sehr sehnen wir uns nach einem, der Beziehungen zwischen Menschen wieder heilen kann, der die tiefen Wunden heilen kann, die Menschen sich gegenseitig zugefügt haben.

Seit Jesus, unser Heiland geboren ist, gibt es mitten im Unheil diese Möglichkeit, dieses Angebot der Heilung.

Jesus ist mitten  in das Unheil einer Flüchtlingsfamilie hineingeboren worden, mitten hinein in die Gewaltherrschaft eines Herodes, mitten hinein in den Nahen Osten, der auch im Moment wieder Brennpunkt großen Unheils ist.

Als Christen brauchen wir an Weihnachten keine heile Welt spielen, nicht auf Kosten anderer unsere vermeintlich kleine heile Welt verteidigen, vor dem Unheil der Welt nicht die Augen verschließen.

Wir dürfen Jesus als unseren Heiland feiern, wir dürfen ihn bitten, zuallererst unser eigenes Herz zu heilen, unsere persönlichen Beziehungen. Und wir können andere einladen, ihr Heil und ihre Heilung auch bei Jesus zu suchen.

Denn er ist der einzige, der die tiefste Ursache allen Unheils in dieser Welt heilen kann: die gestörte Beziehung zu unserem Schöpfer.

Nur wo die Beziehung zu Gott heil wird, können auch die Beziehungen zwischen Menschen wieder geheilt werden.

Dieses Heil wünsche ich Ihnen zum Christfest 2015 !

Aktuelle Termine
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Tageslosung
Sonntag, 29. Mai 2016
Ich breite meine Hände aus zu dir, meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
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