Ein buntes Zirkuszelt war die Manege für Jugendliche im Chabba-Camp der Evangelischen Landjugend (ELJ) und des Dekanats Heidenheim.
Vier Tage in der Landvolkshochschule Pappenheim bildete das Herzstück des Pilotprojekts „Chabba“ (szenesprachlicher Begriff für Freund),
das neue Wege in der Jugendarbeit einschlagen will. Ziel ist es, die Konfirmandenzeit für einen effektiven Aufbau von Jugendarbeit zu nutzen
und den Heranwachsenden auch nach ihrer Konfirmation eine Heimat in der Kirchengemeinde zu bieten.
Im Chabba-Camp stehen die Jugendlichen mit ihren Themen im Mittelpunkt. Sich selbst besser kennenlernen, Gemeinschaft erleben
und in der Welt aktiv zu werden – diese Gedanken zogen sich wie ein roter Faden durch das Camp.
Begleitet wurden die 63 Konfirmanden des Dekanats dabei nicht nur von dem Team der ELJ und dem jeweiligen Ortspfarrer,
sondern auch von etwa 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinden.
Während jeweils vormittags die Themen „Wir“, „Ich“ und „Die Welt“ aus christlicher Sicht anhand von Bibeltexten in sehr kreativer Weise
im Mittelpunkt standen, gab es nachmittags bei Workshops, Exkursionen und erlebnispädagogischen Aktivitäten die Gelegenheit,
seine Stärken zu erfahren und ins Team mit anderen einzubringen. Natürlich wurde dazu auch die Kanuflotte und der Hochseilgarten ausgiebig genutzt.
Die Abende waren mit Spielen, Filmabend und Stadtralley gefüllt.
Die eindrucksvollen Abendandachten fanden zum Teil an besonderen Orten wie am Weidenkreuz am Altmühlufer
oder in der historischen Galluskirche statt.
Den Abschluß bildete am Sonntag ein Gottesdienst, der von einer eigenen Chabba-Band musikalisch begleitet wurde,
die schon von Beginn des Camps an dabei war.
Erschöpft, aber glücklich verabschiedeten sich die Konfis und Mitarbeitenden am Sonntag mittag voneinander.
Aus Hechlingen und Hüssingen waren acht Konfis und 6 Mitarbeitende dabei.